Modellbau: Oloid aus Papier

Ausschneiden, zusammenstecken, fertig: FS Oloid nach Paul Schatz. Entwickelt von Alexander Heinz

Heike Makatsch und das FS Oloid.

FS Oloide von Alexander Heinz. Foto: Fotosignart

Workshop im Rahmen des Oloid-Wochendes an der Tübinger Freien Waldorfschule:
Hier konnten die Teilnehmer Raum-Zeit-Formen in einfachster Papier-Konstruktion herstellen.
Raum-Zeit-Formen sind Raumgebilde, deren Oberfläche durch einen zeitlichen Verlauf entsteht, die einen in sich geschlossenen Raum umgibt.
Das Oloid ist eine der bekanntesten Raum-Zeit-Formen, und wurde von Paul Schatz (1898 – 1978) entdeckt. Das abgebildete Modell ist eine Entwicklung des Buchbinders und Geometrie-Künstlers Alexander Heinz.
Ziel war es, einen Bastelbogen zu entwickeln, der es erlaubt ein Modell ohne Klebstoff zu bauen, durch ausschneiden, falten und zusammenstecken. Was auch gelungen ist. Damit läßt es sich ohne große Schwierigkeiten unterwegs herstellen, z.B. für ein Mitbringsel.
Im Schulunterricht, für den der Bausatz später sicher auch verwendet werden wird, sind Lehrer wie Schüler dankbar, ohne lästigen Kleber auszukommen. FS steht dabei für Falten und Stecken.
Der fertige Bausatz erscheint demnächst bei der Firma Kuboid, die Modelle von Paul Schatz vertreibt. Vorher sind noch kleine technische Details zu verbessern und eine schöne farbliche Gestaltung vorzunehmen.
Das Oloid-Wochendende fand statt am 22. und 23. Oktober 2010.

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