Kohlepapier

Jede Menge Kohle: Kohlepapier

Als es noch keine Kopierer und Drucker gab, hatte man immerhin Kohlepapier (engl.: carbon paper; frz.: papier carbone). Damit konnte man z.B. mehrere Seiten gleichen Inhalts auf einmal tippen.
Der Flöz beim Papier ist allerdings sehr dünn (10-20 gr. pro qm), und streng genommen eine Wachsschicht. Angeblich soll der Begriff Kohlepapier von „abkohlen“ (= abschwärzen) kommen.
Der Farbauftrag erfolgte in Spezialmaschinen von Rolle auf Rolle.
Inzwischen ist dieses Papier, wie auch der Kohleabbau unter Tage, weitgehend einem Strukturwandel zum Opfer gefallen: es wurde im Wesentlichen durch chemisch reagierende Selbstdurchschreibepapiere abgelöst.

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